Nachrichtenarchiv
Im Archiv befinden sich 323 Artikel in 12 Kategorien.
aus der Kategorie Berufseinstieg & Arbeitsmarkt
vom Mittwoch, 27.09.2006
Buch „Vom Praktikum zum Job“ erschienen
fairwork-Gründer veröffentlichen Praktikumsratgeber
Der Erste-Hilfe-Ratgeber der fairwork-Gründer Bettina König, Susanne Rinecker und Frank Schneider „Vom Praktikum zum Job“ aus dem Rudolf Haufe Verlag informiert ausführlich über Mittel und Wege, ein gutes Praktikum zu finden, zeigt, wie man sich dafür korrekt bewirbt und gibt Tipps, welche Rechte und Pflichten ein Praktikant hat. Der Ratgeber gibt Hinweise zu Praktika im Ausland und erklärt, wie man im Falle eines unfairen Praktikums vorzugehen hat.

Fairwork-Gründerin Susanne Rinecker: „Unser Ziel war es, das Thema Praktikum umfassend zu beleuchten. Wir zeigen die Chancen auf, die ein Praktikum bietet, aber auch mögliche Risiken. Uns war wichtig, auch die Fallstricke aufzuzeigen, ein Bereich, den andere Ratgeber oft vernachlässigen. Nur ein faires Praktikum bringt einen wirklich weiter.“
Eine besondere Arbeitserleichterung bietet die zugehörige CD-ROM. Die Multiple-Choice-Tests und Übungen machen nicht nur Spaß, sondern bereiten auch perfekt auf Einstellungstests vor. Hördialoge ermöglichen es zudem, „live“ bei Vorstellungsgesprächen dabei zu sein. Daneben bietet die CD-ROM zusätzlich Beispielbewerbungen, sowie Gestaltungsmuster für Anschreiben und Lebensläufe. Diese können direkt von der CD-ROM übernommen, bearbeitet und für die eigene Bewerbung angepasst werden. Zusätzliche Check- und Adresslisten erleichtern den Weg zum erfolgreichen Praktikum.
Die Autoren Bettina König, Susanne Rinecker und Frank Schneider gründeten im Herbst 2004 den Verein „fairwork e.V.“ Die Interessenvertretung für Hochschulabsolventen setzt sich für faire Arbeitsbedingungen im Praktikum ein.
„Vom Praktikum zum Job“
Frank Schneider, Bettina König, Susanne Rinecker
1. Auflage 2006, 16,80 Euro.
Rudolf Haufe Verlag, Niederlassung Planegg bei München.
ISBN 3-448-07554-X
ISBN 978-3-448-07554-0
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aus der Kategorie Publikationen
vom Samstag, 23.09.2006
Birkhäuser geht mit Architektur-Büchern online
Seit 2005 erschienene Titel online verfügbar - Online-Publikation sogar vor Druck möglich
Birkhäuser startet ab sofort sein eBook-Programm mit ca. 150 Büchern. Jährlich werden nahezu 150 weitere Titel aus den Verlagsbereichen Wissenschaft und Architektur hinzukommen.
„Wir können unseren Autoren das bieten, was im wissenschaftlichen Publizieren zentral ist: eine hohe Reichweite und schnelle Verfügbarkeit des Wissens. So haben Forscher an Instituten mit eBook-Angebot auf der ganzen Welt unmittelbar Zugriff auf Forschungsergebnisse, die in Birkhäuser-Büchern publiziert werden, “ berichtet Dr. Sven Fund, Geschäftsführer von Birkhäuser. „Wie bei der Einführung elektronischer Versionen unserer Zeitschriften wird die Nutzung und Zitierhäufigkeit der Inhalte deutlich steigen“. Leser können leicht im Volltext recherchieren, einzelne Buchkapitel finden und sie mit ihrer Suche nach Zeitschriftenartikeln verknüpfen.
Ausgewählte Titel aus den verschiedenen Programmbereichen von Birkhäuser sind auf der Birkhäuser-Website unter einsehbar. Das eBook-Projekt wird gemein-sam mit Springer Science+Business Media realisiert, auf deren zentraler Inhalte-Plattform Springerlink die komplette elektronische Bibliothek angeboten wird. Dort hat der Nutzer direkten Zugriff auf über 2000 Artikel aus allen 34 wissenschaftlichen Birkhäuser-Zeitschriften und rund 150 Birkhäuser eBooks.
Erstmals ist es nun durch die Verfügbarkeit von eBooks möglich, auch die endgültigen Fassungen von Büchern oder gar einzelnen Kapiteln daraus noch vor dem Erscheinen der gedruckten Ausgabe zugänglich und zitierfähig zu machen. Diesen „online first“-Service, der bislang nur bei Zeitschriften möglich war, bietet Birkhäuser ab sofort Autoren und Herausgebern von Büchern und Buchreihen an.
Die eBooks können von Bibliotheken in einzelnen Paketen erworben werden, die in verschiedene Fachgebiete - z.B. BioSciences, Architecture, Design and Arts, Mathematics etc. - unterteilt sind. Mit dem Kauf eines eBook-Pakets für einen bestimmten Copyright-Jahrgang erwirbt eine Bibliothek einen zeitlich unbegrenzten Zugriff auf diese Titel.
Der Birkhäuser Verlag ist einer der führenden europäischen Fachverlage für Architektur, Landschaftsarchitektur und Design, mit hohem Renommee und starker Präsenz im weltweiten Buchmarkt. Er gibt jährlich über 100 Architektur- und Designtitel sowie die renommierte Zeitschrift form, The Making of Design heraus. Hinzu kommen jährlich ca. 130 Buchtitel und 32 Zeitschriften im naturwissenschaftlichen Bereich. Mehr als 80 Prozent der Publikationen werden in englischer Sprache veröffentlicht. Birkhäuser ist ein Unternehmen der weltweit aktiven Fachverlagsgruppe Springer Science + Business Media.
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Birkhäuser Verlag, eBooks
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aus der Kategorie Studienangebote
vom Donnerstag, 21.09.2006
Studiengang "Historische Urbanistik" hat noch Plätze frei
Center for Metropolitan Studies (CMS) der TU Berlin verlängert Bewerbungsfrist
Die Stadt der Zukunft, betrachtet aus einer historischen Perspektive – das ist es, was der Master-Studiengang „Historische Urbanistik“ am Center for Metropolitan Studies der Technischen Universität Berlin Studierenden mit Bachelor oder Diplom anbietet.
Der Master-Studiengang Historische Urbanistik/Historical Urban Studies zielt auf eine vertiefte Einsicht in die spezifischen Gestaltungs- und Lebensformen des Europäischen Städtewesens. Er vermittelt Grundlagen für den historisch informierten, kompetenten Umgang mit Problemen gegenwärtiger wie zukünftiger Stadtentwicklung und für die Fähigkeit und Möglichkeit, gestaltend auf diese einzuwirken.
Der Master-Studiengang Historische Urbanistik/Historical Urban Studies zielt auf eine vertiefte Einsicht in die spezifischen Gestaltungs- und Lebensformen des europäischen Städtewesens. Angestrebt ist die Ausbildung von breit und historisch informierten, mit den internationalen Prozessen der Stadtentwicklung vertrauten Generalisten, die in unterschiedliche, gegenwärtige und zukünftige Praxisfelder und Problemzusammenhänge eingearbeitet werden und in einem breiten Spektrum stadtbezogener Handlungsfelder die erforderliche und innovative Arbeit leisten können. Auf dieses letzte Ziel geht der Studiengang in besonderem Maße ein, indem er in jedem Modul auf die Einübung von „Möglichkeitssinn“ (Robert Musil) achtet.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums wird der akademische Grad „Master of Arts“ (M. A.) erworben.
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Historische Urbanistik/Historical Urban Studies öffnen sich alle Einrichtungen und Projektkontexte, die geisteswissenschaftliches Wissen nutzen und deren Aufgabe die Produktion und Gestaltung, das Lesen und Erklären, das Analysieren, Rekonstruieren und Bewerten, das Erhalten und Verändern städtischer Lebens-Räume ist. Dies sind vor allem: Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing; öffentliche wie private Stiftungen; Consulting, Politikberatung; Kulturarbeit; EU Kommissionen; Verbände; Weiter- und Fortbildung; Sozialarbeit (Quartiersmanagement, Mediation, Organisationen des Bürgerengagements und der Selbsthilfe vor Ort); lokal wie international ausgerichtete NGOs; Medien, Verlage; Parteien und nationale wie internationale Interessenverbände; universitäre und außeruniversitäre Forschungs- und Lehrinstitute.
Der Studiengang wendet sich an Personen mit einem Abschluss in Geschichte, Kunstgeschichte, Architektur, Denkmalpflege, Geografie, Medien-, Kultur- und Literaturwissenschaft, Stadtsoziologie und Stadtplanung, an Angehörige der Bau- und Wohnungswirtschaft und an alle Studierenden mit besonderem Interesse an der historisch informierten Entschlüsselung komplexer Zusammenhänge der Stadtentwicklung.
Der 4-semestrige Master-Studiengang startet zum Wintersemester 2006/2007. Eine Beschreibung der Studieninhalte finden Sie auf der Website. Für den Studiengang werden keine Studiengebühren erhoben.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Center for Metropolitan Studies (CMS), info@metropolitanstudies.de , Tel: +49 (0)30-314 28400/ -01.
Interessierte richten ihre Bewerbung bitte an:
Technische Universität Berlin
Abt. I Studierendenservice
-I A 2-
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
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Center for Metropolitan Studies (CMS) an der TU Berlin
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aus der Kategorie Studienangebote
vom Mittwoch, 20.09.2006
Wie wählen Unis ihre Studenten aus?
Seit dem Wintersemester 2005/2006 dürfen deutsche Universitäten wählen.
Seit dem Wintersemester 2005/2006 dürfen deutsche Universitäten ihre Studenten per Auswahlverfahren selbst aussuchen. Ein Recht, für das viele Hochschulen lange gekämpft haben. Doch seit Anfang des Jahres wird kritisiert, dass sich am Auswahlverfahren per Numerus Clausus, also über den Abi-Schnitt [...]
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Artikel auf jetzt.de vom 18.09.2006
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aus der Kategorie Forschung
vom Mittwoch, 20.09.2006
Tagung "Ein grünes Bauhaus?"
Diskussion über Perspektiven zur Gestaltung der Lebenswelt und ihrer Objekte
Vom 29.09.-1.10.2006 treffen sich Expertinnen und Experten zur öffentlichen Tagung "Ein Grünes Bauhaus?" des Instituts für Designforschung unter Schirmherrschaft des United Nations Environment Programme an der Evangelischen Akademie Loccum, um über Perspektiven zur Gestaltung der Lebenswelt und ihrer Objekte nachzudenken und Strategien umweltgerechten Gestaltens, Eco-Design und nachhaltige Gestaltung zu formulieren.
Institut für Designforschung
Institute for Design Research
Marie-Curie-Str. 2
D 26129 Oldenburg
Fon 0049 (0)441 36116640
Fax 0049 (0)441 36116649
http://www.designwissenschaft.org
info@designforschung.de
Aktualisiertes Tagungsprogramm
EIN GRÜNES BAUHAUS?
Schirmherrschaft: United Nations Environment Programme
Seit etwa 1900 vollzog sich - parallel zur Erneuerung der Architektur, Wissenschaft, Kunst und Technik - ein tiefgreifender Wandel in der Orientierung der Entwerfer und Gestalter industrieller Produkte. Die Auffassung von der wirtschaftsgesellschaftlichen Aufgabe des Designs änderte sich. Schon William Morris hatte anstelle des endlosen Verzierens das Entwerfen nützlicher Dinge gefordert. Zum damaligen Kriterium der Wertarbeit trat zunehmend das der gesellschaftlichen Rechtfertigung und Gerechtigkeit. Der Deutsche Werkbund, das Bauhaus und die Hochschule für Gestaltung in Ulm versuchten wesentliche Probleme der Umweltgestaltung mit dem Wissen und den Mitteln ihrer Zeit zu lösen. Die gestalterische Intelligenz und die Entwurfsleistungen haben sich seither gravierend verändert und anders orientiert.
Inzwischen haben wir mit der Informationsgesellschaft, Globalisierung der Wirtschaft und wissenschaftlich-technischen Lebenswelt eine neue Wirklichkeit. Es ist notwendig und dringlich geworden - insbesondere in den 'alten' Industrienationen - über die Zukunft der Entwicklung der Lebenswelt und die Gestaltung ihrer Objekte kritisch nachzudenken, die Rigidität traditioneller Design-Kulturen zu überwinden. Brauchen wir Designer, die Kulissen bauen, Ornamente applizieren und Kunst am Bau der Wirtschafts-Objekte betreiben oder Designer, die
UMWELT GERECHT GESTALTEN?
In der deutschen Umweltpolitik werden soziale, kulturelle und institutionelle Faktoren bereits umfassend in den Blick genommen, kaum jedoch die Auswirkungen des Designs von Produkten auf die Umwelt reflektiert. Behauptungen,
ECO-DESIGN und NACHHALTIGE GESTALTUNG
seien ein Bremsklotz für Innovation, werden mit ständigen Wiederholungen nicht glaubwürdiger. "Im Gegenteil: Wer so antiquiert argumentiert verpasst Chancen, die Lebenswelt der Menschen hier und anderswo in der Welt positiv zu gestalten sowie für die Unternehmen in Deutschland weitere wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen." Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, Jahresbericht 2005 des Umweltbundesamt, Dessau 2006, S. 2.
Wir brauchen ein neues, Grünes Bauhaus, das die Konstruktionen der Lebenswelten der Bevölkerung umweltpolitisch thematisiert und nachhaltig entwickeln hilft für
(EINE) WELT UND WIRKLICHKEIT IN ZUKUNFT.
Diese und weitere Fragen möchten wir bei unserer Tagung gerne mit Ihnen diskutieren und strategische Ausblicke dazu formulieren.
Freitag 29.09.2006, 14:30 h
Begrüssung
Dr. Andreas Dally, Evangelische Akademie Loccum
Anke Deeken, Werkbund Nord e.V.
Kai Ehlert, Deutscher Designertag e.V.
Einführung
Guido Sonnemann, Programme Officer, Sustainable Innovation, UNEP, Paris
Reinhard Komar, Fachlicher Leiter, Institut für Designforschung, Oldenburg
Freitag 29.09.2006, 16-18:30 h
Symposion 1: Umwelt
- physikalische, chemische Umwelt
Stoff-Geschichte(n) und Naturmanagement
Prof. Dr. Armin Reller, Festkörperchemie, Physik, Materialwissenschaften, Wissenschaftzentrum Umwelt (WZU) Universität Augsburg
- Mensch als Natur
Von der Natur lernen
Prof. Dr. Ingo Rechenberg, Technische Universität Berlin, Fachgebiet Bionik und Evolutionstechnik
- unbelebte und belebte Umwelt
Methoden des bionischen Arbeitens
Prof. Dr. Thomas Speck, Dr. Tom Masselter, Botanischer Garten der Universität Freiburg, Kompetenznetze BioKon und Biomimetik
Die Zeit ist reif für industrielle Neuanfänge!
Dr. Harry Lehmann, Umweltbundesamt, Dessau
Freitag 29.09.2006, 19:30-21:30 h
Symposion 2: Gerechtigkeit
- Politik und Recht
Umweltgerechtigkeit als politisches Leitbild
Dr. Horst-Dietrich Elvers, Stadt- und Umweltsoziologie, UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH
- Sinnlichkeit und Ethik
Die Ethik und der Raum. Aspekte von Sinn und Sinnlichkeit
Prof. Dr. Jean-Pierre Wils, Centre for Ethics, Universität Nijmegen
Intelligente, mit- und nachweltgerechte Produkte: Wertschöpfung auf ökologischen Pfaden
Prof. Dr. Michael Braungart, Universität Lüneburg, MBDC, Charlottesville, USA
Samstag 30.09.2006, 9:30-12:30 h
Symposion 3: Gestalten
- Design: Stofflich-ökologisch intelligent entwerfen: Bessere Produkte mit EcoDesign
Prof. Dr. Wolfgang Wimmer, EcoDesign company, Technische Universität Wien
- Design: Sozial-ökonomisch fair entwerfen
Prof. Günther Moewes, Industrielles Entwerfen, Fachhochschule Duisburg
- Design: Technologisch-fabrikatorisch fortschrittlich entwerfen
NN
- Design: Ergologisch-ergonomisch klug entwerfen
Prof. Dr. Heiner Bubb, Arbeitswissenschaft, Ergonomie, Technische Universität München
- Design: Zeichen-kommunikativ bewusst entwerfen
Prof. Axel Thallemer, Industrial Design, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
- Design: Kulturell-ästhetisch überzeugend entwerfen
Prof. ir. Jan J. Jacobs, Industrielles Entwerfen, Technische Universität Delft
Menschenbild und Technik
PD Dr. Christiane Kruse, Kunstwissenschaft, Universität Marburg
Samstag 30.09.2006, 16-18:30 h
Symposion 4: Soziale Welt
- Arbeit und Freizeit
Neue Formen in Arbeit und Freizeit
Dr. Christa Sedlatschek, Initiative Neue Qualität der Arbeit INQA, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund
- Wohnen und Verkehr
Neue Formen in Wohnen und Verkehr
Stefan Behnisch, Behnisch Architekten, Stuttgart
Ökologisches Bauen
Prof. Dr. Detlef Glücklich, Bauhaus Universität Weimar
- Gesundheit und Ernährung
Neue Formen in Gesundheit und Ernährung
Dr. Ulrike Johannsen, Universität Flensburg, Institut für Ernährungs- und Verbraucherbildung
Industrielle Innovationen und globale Ökonomie
Michael Kuhndt, UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), Wuppertal
Samstag 29.09.06, 19:30-21:30 h
Symposion 5: Subjektive Wirklichkeit
- Persönlichkeit
Virtualität, Identität, Gemeinschaft. Unterwegs in digitalen Netzwerken
Prof. DDr. Christina Schachtner, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Klagenfurt
- Bildung und Kommunikation
Neue Wirklichkeit in Bildung und Kommunikation
NN
- Konsum und Unterhaltung
Neue Wirklichkeit in Konsum und Unterhaltung: Die Rolle der Kundinnen und Kunden
Dr. habil. Stephan Voswinkel, Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main
Politisches Handeln im Kontext industrieller Umwälzungen und Neuanfänge
MdB Dr. Reinhard Loske, Fraktion Die Grünen, Berlin, (angefragt)
Sonntag 01.10.2006, 9:30-12:15 h
Symposion 6: Zukunft
- Wirtschaft und Technik
Produkte für Morgen gestalten. Zukunftsentwicklung in und durch Unternehmen
Christian Neuhaus, DaimlerChrysler AG. Society and Technology Research Group, Berlin
Produkte für Morgen gestalten. Zukunftsentwicklung in und durch Unternehmen
Dr. Jochen Hahne, Wilkhahn (Wilkening + Hahne) Bad Münder
- Gesellschaft und Kultur
Weitere 100 Jahre Jugend prägen Gesellschaft und Kultur
Klaus Farin, Archiv der Jugendkulturen e.V. Berlin
- Wissenschaft und Design
Kreatives Lösen und Lernen in transdisziplinärer Forschung und ganzheitlichem Gestalten
Dr. Werner Möller, Stiftung Bauhaus Dessau
Strategische Ausblicke - Ein Grünes Bauhaus!
12:30 h Ende der Tagung
Hinweise zur Teilnahme:
Tagungsgebühr inklusive zwei Übernachtungen mit voller Verpflegung (Fst., ME, AE): 190 EUR (muss vorher reserviert werden, nur begrenzte Anzahl). Die ermäßigte Tagungsgebühr beträgt 95 EUR. Eine weitere Ermäßigung ist auf Anfrage möglich.
Für Ihre Tagungsanmeldung steht Ihnen zur Verfügung:
Ilse Schwarz, Tel.: 0049 (0)5766/81116
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aus der Kategorie Studienangebote
vom Mittwoch, 20.09.2006
TU Darmstadt vergibt Preise für gutes "E-Teaching
Herausragene E-Learning-Projekte von Architekten ausgezeichnet
Den mit 3000 Euro dotierten 1. Preis erhalten Professor Dr.-Ing. Jörg Lange und Dipl. Ing. Thomas Steinborn vom Fachgebiet Stahlbau. Sie setzen in der Vorlesung "Produktionsverfahren im Stahlbau" eine "didaktisch hervorragend durchdachte Kombination von verschiedenen Grundelementen des E-Learning" ein, befand die Jury. Die Studierenden würden durch den Einsatz elektronischer Medien intensiv angeleitet und betreut. Da die Vorlesung im Hörsaal aufgezeichnet wird und alle Materialien sowie Übungsaufgaben auf einer Lernplattform im Internet bereitgestellt werden, genießen Studierende größtmögliche zeitliche Flexibilität: Sie können die Veranstaltung "Off-Campus" belegen - reizvoll auch für diejenigen, die ein Auslandssemester einlegen oder an anderen Universitäten eingeschrieben sind. Außerdem steht das Skript interaktiv zur Verfügung und animiert zum Arbeiten in Gruppen und Online-Foren.
Den mit 2000 Euro dotierten 2. Preis erhalten Dipl.-Ing. Anja Ohliger, Dipl.-Ing. Bernhard Adams und Dipl.-Ing. Oliver Langbein von der Fachgruppe Stadt im Fachbereich Architektur für ihr Unterstufenprojekt "up0405". Die Lehrbeauftragten haben ein "umfangreiches und ästhetisch vielfältiges didaktisches Konzept" erarbeitet, das "auf unkonventionelle, den Nutzer gerade auch zur Gruppenkommunikation anreizende Weise sehr erfolgreich verschiedene E-Learning-Elemente und -Angebote der TUD vereint", lobte die Jury. Das Projekt ergänzt im Grundstudium eine Präsenzveranstaltung durch eine Website mit Online-Übungen, Online-Archiv, offenen Foren für Lehrende und Lernende sowie mit einem webgestütztes Planspiel. So können Studierende verschiedene Rollen innerhalb eines geplanten Umbaus einer ganzen Stadt übernehmen, in "Parlamentssitzungen" in einer "digital-lecture-hall" über den Stand in einzelnen Quartieren berichten und präsentieren. Der spielerische Charakter des Online-Angebots wirke auf Studierende anziehend und "begeisternd".
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Unterstufenprojekt "up0405" der Fachgruppe Stadt
Preis "Best E-Teaching" der Technischen Universität Darmstadt
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vom Mittwoch, 20.09.2006
Filme über berühmte Architekten
Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) präsentiert in der Kantine des Spiegel 7
A-lab projects Strategien der Avantgarde: Sieben Filme über sieben Architekten präsentiert durch die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft in den Räumen der Kantine des Spiegel.
Am kommenden Donnerstag, den 21.9.2006, 20.00 Uhr, zeigt die Hafencity Universität Hamburg (HCU) im Rahmen der Seminarreihe "a-lab-projects" in der Spiegel-Kantine des Spiegel-Verlags 7 Filme über zeitgenössische Architekten, unter ihnen: Rem Koolhaas, Benedetta Tagliabue, Peter Eisenman, Herzog & de Meuron, aber auch Newcomer wie JDS-Architects aus Kopenhagen.
Im Zuge des Seminars "Strategien der Avantgarde", unter Leitung von Prof. Klaus Sill und in Projektverantwortung von Nicki Fleischmann schickte die Hochschule sieben Teams von Architekturstudenten nach New York, Oslo, Rotterdam oder auch Barcelona, wo die jetzt gezeigten spannenden 15-Minüter über die Arbeitsweise dieser etablierten Architekten entstanden. Die HCU ist nicht nur glücklich, dass sich Koolhaas oder Eisenman bereit fanden sich vor die Kameras der Studenten zu begeben, sondern auch, dass dieses erstmals so arrangierte interdisziplinäre Projekt in Kooperation mit der Fakultät für Information und Medientechnik der HAW zu so gelungenen Ergebnissen geführt hat, dass sich der Spiegel bereit fand seine sonst nicht der Öffentlichkeit zugängliche und doch "berühmte" Kantine zur Verfügung zu stellen.
Zusätzlich Vorführtermine sind: 24. und 28. September 2006
Rückfragen und Kontakt zum Projektteam:
Bettina Scharrelmann, Referentin für Präsidialangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit
Fon ++49 (0)40 - 4 28 27-2730
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HafenCity Universität Hamburg (HCU)
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aus der Kategorie Presseschau
vom Sonntag, 17.09.2006
Raum für starke Marken
Architektur als Werbung
Läden, Restaurants, Messestände: Architektur als Werbung ist ein boomendes Arbeitsfeld für Designer. Zwei junge Hamburgerinnen sind beispielhaft für diese Branche.
Wir machen ein Experiment. Bitte schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich einen leeren Raum vor. Ein großes, leeres Ladenlokal. Jetzt stellen Sie sich vor, dass Sie in diesem Raum ein Restaurant einrichten sollen. Ein Fischrestaurant. Es soll so gestaltet sein, dass der Besucher auf den ersten Blick Werte assoziiert wie: Frische, Qualität und Genuss, Meer, Tradition und Abwechslung. Welche Farben, welche Stoffe und Materialien würden Sie verwenden, um diese Werte zu signalisieren?
Nun stellen Sie sich vor, dass es um ein Restaurant der Filialkette Nordsee geht. Wie könnten Sie Ihre Gestaltung so abwandeln, dass [...]
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Artikel auf Die Welt.de am 10.09.2006
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vom Sonntag, 17.09.2006
Echte Arbeit für die Generation Praktikum
Müntefering gegen schlechte Bezahlung von Hochschul-Absolventen
Franz Müntefering will notfalls gesetzlich dagegen vorgehen, dass Firmen Hochschul-Absolventen schlecht oder gar nicht bezahlen
Wenn man der jungen Frau, die sich "LillMiss" nennt, glauben darf, muss ihr Praktikum bei dem Saarbrücker Architekturbüro 2M schrecklich gewesen sein. Sie hatte keinen Betreuer, bekam keinen Urlaub und kein Geld für ihre Arbeit - aber stattdessen die schlechte Laune des Chefs ab. "Nicht empfehlenswert", lautet das Urteil von LillMiss über ihre Zeit bei 2M.
Nachzulesen ist das auf der [...]
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Artikel auf jetzt.de vom 12.09.2006
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vom Sonntag, 17.09.2006
Generation tolles Praktikum
Bundesarbeitsminister Franz Müntefering will Ausnutzung eindämmen
Werden Hospitanten, Praktikanten und Volontäre von deutschen Unternehmen ausgenutzt? Für die „Generation Praktikum“, junge Leute, die auf dem Weg in eine Festanstellung ein Praktikum nach dem nächsten absolvieren, ist das eine brisante Frage. Auch die Politik hat das Thema für sich entdeckt. Den Einsatz unbezahlter Praktikanten als [...]
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Artikel in der FAZ.net vom 15. September 2006
Artikel auf SpiegelOnline vom 13. September 2006
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vom Sonntag, 17.09.2006
"Du bist ein ganz anderer Mensch"
Berufsstarter erzählen
Ich will so bleiben, wie ich bin, schwören sich viele junge Akademiker. Bis der erste Job alles anders macht: Man hat Geld, aber kaum Freizeit, ist zu erschöpft für Partys, verliert alte Freunde aus den Augen. Mein Leben, mein Job - sieben Berufsstarter erzählen.
"Ich bin ernster geworden"
Der Berliner Architekt Andreas, 27, träumt davon, irgendwann sein eigener Boss zu sein. Mit seinen Freunden spricht er über ganz andere Themen als früher, ist nicht mehr so ausgelassen und nach der Arbeit oft zu müde, um noch ein Buch zu lesen.
"Ich arbeite jetzt seit fast zwei Jahren in einem Architekturbüro und bin froh, dass [...]
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Artikel auf SpiegelOnline vom 21. Juni 2006
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vom Sonntag, 17.09.2006
Vorsicht vor dem Architekturstudium!
Architektenkammer Rheinland-Pfalz rät bei Studienwahl zu kritischem Blick.
Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz stellt fest, dass angesichts eines gesunkenen Niveaus der Bautätigkeit wie auch unverhältnismäßig großen von Studenten der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung sich eine Diskrepanz zwischen Arbeitsplatzchancen und Berufszugang verstärkt. Dies jedenfalls belegt die
derzeitige Beschäftigungssituation.
Die Architektenkammer rät Schülern, die vor dem Abitur stehen, ihre Berufswahl in Richtung gestalterisch-planerischer Berufe sorgfältig zu analysieren, Neigung und Begabung einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen.
Die Tätigkeit als Architekt sowohl bei Entwurf und Konstruktion wie auch im Baumanagement fasziniert verständlicherweise viele junge Menschen. Die Studiengänge an Fachhochschule und Technischer Universität bereiten auf vielfältige Tätigkeitsfelder in Planungsbüros wie auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft vor. Schwerpunkte der Architektentätigkeit in den verschiedenen Fachrichtungen konzentrieren sich künftig immer mehr auf Bauen im Bestand, auf die Umgestaltung von Innenstädten sowie die Umwidmung ehemals militärischer und industrieller Brachflächen zu Stadtentwicklungsbereichen.
Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz empfiehlt angesichts der Arbeitsplatz- und Beschäftigungslage daher Abiturienten, die sich mit der Aufnahme eines Architekturstudiums befassen, sich vertieft über Tätigkeitsspektrum und Tätigkeitschancen im Bereich der gestalterisch-planerischen Berufe zu orientieren und Studienalternativen ernsthaft zu prüfen.
Auch geht die Architektenkammer Rheinland-Pfalz davon aus, dass die Anzahl der Studienplätze in Rheinland-Pfalz in den betreffenden Fachrichtungen weiter überprüft und reduziert wird.
Demgemäß ist zu fordern, dass freiwerdende Mittel zugunsten zukunftsorientierter Lerninhalte wie auch einer intensivierten Ausbildungsbetreuung eingesetzt werden.
Weitere Informationen sind bei der Architektenkammer erhältlich:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Annette Müller
Postfach 1150, 55001 Mainz
Telefon 06131/99 60 22, Telefax 06131/99 60 62
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Architektenkammer Rheinland-Pfalz
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vom Freitag, 08.09.2006
Durchbruch in der Bauteiloptimierung
Formoptimierung und Designfindung nach der Natur ganz ohne Computer
Was früher ganze Entwicklungsabteilungen beschäftigte, kann nun auch von interessierten Laien in kurzer Zeit bewältigt werden: Ganz ohne Computer und mit wenigen Gestaltungsanleitungen gelingen Konstruktionen nach dem Vorbild der Natur. Möglich macht dies die Entdeckung des 45-Grad-Winkels als heimlicher Naturkonstante. Auf Basis seiner "Methode der Zugdreiecke" beschreibt Claus Mattheck in seinem neuesten Buch "Verborgene Gestaltgesetze der Natur" die Bedeutung einer mit einfachsten Methoden konstruierbaren "Universalkerbkontur" und den Aufbau steifer Strukturen aus weichen Materialien.
Professor Dr. Claus Mattheck, Leiter der Abteilung Biomechanik am Institut für Materialforschung II des Forschungszentrums Karlsruhe, hat in den letzten 15 Jahren Computermethoden zur Simulation biologischen Wachstums entwickelt, mit denen in der Industrie seit langem mechanische Bauteile optimiert werden. Viele Autos enthalten solche Komponenten; selbst das "Skelett" des Bionik-Car von Daimler Chrysler wurde mit Matthecks Methoden nach dem Vorbild der Knochen optimiert.
"Jetzt ist uns eine deutliche Vereinfachung gelungen. Mit einem Geodreieck, mit etwas Übung sogar frei Hand, gelingen in wenigen Minuten Optimierungen, für die ein Profi früher mehrere Tage und eine teure Ausrüstung brauchte", beschreibt Claus Mattheck die Stärken seiner Methode der Zugdreiecke. "Das Ergebnis ist eine Volksmechanik zur Schadensprävention, die ganz ohne Formeln auskommt."
In seinem neuen Buch "Verborgene Gestaltgesetze der Natur" zeigt Mattheck, dass der so gefundenen Form praktisch die Bedeutung einer "Universalkerbkontur" zukommt. Ob Baumgabel, Rosenstachel, Rückenwirbel von Schaf oder Fisch, ob Bärenkralle oder -zahn, alle Formen findet er mit seinem Geodreieck in wenigen Minuten. Das Ergebnis ist immer dieselbe Form, die nur gestaltähnlich vergrößert oder verkleinert wird, eben eine Art "Universalkerbkontur" der Natur.
Der zweite Teil des Buches zeigt Leichtbau nach dem Vorbild der nichtholzigen Pflanzen, die es fertig bringen, aus weichen Materialien steife Strukturen zu bauen.
"Wer diesen zweiten Teil des Buches gelesen hat, sieht in der Natur nur noch Schubkiller: Gleitungen unterdrückende Zugseile im 45-Grad-Winkel zur Gleitlinie stecken in Blattadern, Vogelfedern, Entenfüßen, Vogelspuren, Fischgräten und vielem mehr", sagt Mattheck. "Man lernt, in Seilen zu denken. Denn Seile sind die Krone des Leichtbaus: nicht umsonst haben wir etwa dreimal so viele Muskeln wie Knochen in unserem Skelett."
Das Buch soll helfen, die Brücke zwischen Technik und Natur zu schlagen: Mit Minimalaufwand entstehen Bauteile, die zwar von Menschenhand gemacht sind, aber doch den Designregeln der Natur genügen.
Das Buch "Verborgene Gestaltgesetze der Natur" kann zum Preis von 25,-- Euro bei der Buchhandlung Mende in Karlsruhe (Telefon 0721 981610, Fax 0721 815343, E-Mail: info[at]mende.de) bezogen werden.
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Buchhandlung Mende, Karlsruhe
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vom Freitag, 08.09.2006
Angenehme Reise ins All
Studierende der TU Darmstadt entwickeln Weltraum-Wohnmodul
Gemütlich wohnen und reisen im Weltall - was morgen Wirklichkeit sein kann, haben heute schon Studenten der Technischen Universität Darmstadt in einem Wettbewerb ersonnen. Initiator war das Mannheimer Landesmuseum für Technik und Arbeit, das ab 28. September die Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg "Abenteuer Raumfahrt. Aufbruch ins Weltall" zeigt.
Die beiden Studenten Paulo Gotta und Marc Flick vom Fachgebiet Entwerfen und Baugestaltung im Fachbereich Architektur haben den ersten Preis gewonnen und dürfen jetzt ihre Ideen für die Sonderausstellung verwirklichen. Entworfen haben die "Weltraumarchitekten" ein visionäres Wohnmodul, das den Aufenthalt für Weltraumtouristen so angenehm wie möglich macht.
Ein Luftkissen stülpt sich über den müden Astronauten, hält ihn trotz Schwerelosigkeit im Bett fest und sorgt massierend für Entspannung. Nebenan im Fitnesscenter warten die Ergometer, um dem Muskelabbau vorzubeugen. Die Kommandozentrale komplettiert den "Versatile Tank", wie die Studenten ihren Entwurf genannt haben, den "vielseitigen Behälter". Das Wohnmodul in Form eines Rades mit acht Metern Durchmesser, das die Besucher auf die Reise in eine imaginäre Raumstation mitnehmen soll, wird im Eingangsbereich der Raumfahrtsschau zu sehen sein.
Für den Projektleiter der Mannheimer Raumfahrtausstellung, Dr. Rüdiger Seltz, eröffnet das Riesenrad eine große Spielwiese der Fantasie: "Wir wollen das Faszinierende der Raumfahrt zeigen und einen Blick in die Zukunft wagen, aber dabei nie den Blick für das Realistische verlieren." Professor Johann Eisele, Leiter des Fachgebiets Entwerfen und Baugestaltung, und die betreuende Lehrbeauftragte Vera Martinez sind hoch zufrieden mit dem Wettbewerb: "Alle Entwürfe sind von exzellenter Qualität".
Weltraumarchitektur ist am Fachgebiet Entwerfen und Baugestaltung bereits Tradition. Ein Hotel und ein Taxi fürs All haben die Darmstädter bereits entworfen. Ein Absolvent wird demnächst sein Wissen der europäischen Weltraumagentur ESA zur Verfügung stellen.
Alle Entwürfe werden auf der Großen Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg im Landesmuseum für Technik und Arbeit vom 28. September 2006 bis 9. April 2007 zu sehen sein. Und das Weltraummodul "Versatile Tank" wird sich in voller Größe langsam drehen.
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Sonderausstellung "Abenteuer Raumfahrt. Aufbruch ins Weltall"
TU Darmstadt
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vom Dienstag, 05.09.2006
Was aus jungen Architekten wird
Wege aus der Misere
Obwohl die Studentenzahlen seit Jahren schrumpfen, will sich der Arbeitsmarkt für Architekten partout nicht entspannen. Die Arbeitslosenquote liegt dreimal so hoch wie vor zehn Jahren. Überleben kann nur, wer eine Nische findet - oder den Beruf wechselt.
Michael Meier, 38, ist Architekt durch und durch. In seinem Studium hat er gelernt, Probleme zu lösen - auch seine eigenen. Im Jahr 2000 wurde ihm an der Universität in Weimar das Diplom überreicht, der Lohn für [...]
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Artikel auf Spiegel Online vom 29. August 2006
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vom Dienstag, 05.09.2006
AK Bayern veranstaltet Fachtagung für Berufseinsteiger
Junge Architekten 2006: Berufsfelder, Existenzgründung, Inhalte
Trotz hervorragender Ausbildung, großer Motivation und der Bereitschaft, täglich Neues dazuzulernen, gestaltet sich der Einstieg in den Beruf oftmals als ausgesprochen schwierig. Ob dies nun allein an der allgemeinen wirtschaftlichen Situation liegt oder an der enormen und qualifizierten Konkurrenz, sei hier dahingestellt. Die Tatsache an sich bietet allerdings Grund genug, im Rahmen dieser Fachtagung sowohl klassische Karrieren als auch die Suche nach Unkonventionellem vorzustellen. Die Veranstaltung soll zusätzlich dazu dienen, sowohl Informationen über notwendige Grundlagen der Existenzgründung als auch die Chance der Vernetzung zu bieten.
Samstag, 07.10.2006, 10.00-16.00 Uhr
Bayerische Architektenkammer, Waisenhausstraße 4, HdA, München
26201
InhaltBerufsbild im Wandel, Tätigkeitsarten und Marktnischen | Akquisition und Kommunikation | Existenzgründung und Finanzierung mit Informationen zur Berufshaftpflicht, zur Architektenversorgung und -versicherung, Weiterbildung und Mitgliedschaft in der Architektenkammer | Bürokosten, Vertragsgestaltung und Honorar | Die Veranstaltung wird ergänzt durch die Möglichkeit zu Gesprächen mit Kollegen sowie unterschiedlichen Trägern und Institutionen an runden Tischen
Referenten Prof. Dipl.-Ing. Ruth Berktold, Architektin, FH München | Dipl.-Ing. (FH) Oliver Heiss, Architekt, Geschäftsführer Architektur und Technik, Bayerische Architektekammer | BD Dipl.-Ing. Gero Hoffmann, Architekt, SHBA Regensburg | Dipl.-Ing. Walter Landherr, Architekt, München | Dipl.-Ing. Gerhard Matzig, Süddeutsche Zeitung, München | LBD Dipl.-Ing. Hans Negele, Baureferat LH München | Dipl.-Ing. Johannes Schele, Rotterdam | Alexandra Seemüller, Rechtsanwältin, Referentin Recht und Berufsordnung, Bayerische Architektekammer | Helmut Steinbühler, Geschäftsführer designfunktion, München | Leitung: Ministerialrat Dipl.-Ing. Günther Hoffmann, Architekt, Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer
Hinweis Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Personen begrenzt. Die Veranstaltung ist gebührenfrei, eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
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vom Dienstag, 05.09.2006
DAZ_Glashaus zeigt junge Architekten auf Erfolgskurs
Deutsches Architektur Zentrum startet neues Ausstellungsformat mit tec ARCHITECTURE
tec ARCHITECTURE eröffnet die neue DAZ_Glashaus-Reihe. Inhaber des Büros tec ARCHITECTURE, das seinen Sitz in den USA und der Schweiz hat, ist der deutsche Architekt Sebastian Knorr gemeinsam mit seinen Partnern Heiko Ostmann und Moritz Knorr. Im Mittelpunkt der neuen Reihe im Deutschen Architektur Zentrum stehen die realisierten Projekte junger Architekten aus dem In- und Ausland. „Die jüngere Architektengeneration leistet entscheidende Beiträge in der aktuellen Baukultur“, so Kristien Ring, DAZ_Direktorin und Kuratorin. „Wir möchten mit der DAZ_Glashaus-Reihe verstärkt auf diese Leistungen im internationalen Kontext aufmerksam machen.“ Die Reihe wird vom Bund Deutscher Architekten BDA und Unternehmenspartnern aus der Industrie unterstützt. Die erste Ausstellung eröffnet am 10. November 2006 um 19 Uhr und ist bis um 19. Januar 2007 zu sehen. Anschließend wird im Wechsel von zwei Monaten jeweils ein weiteres Architekturbüro in der DAZ_Glashaus-Reihe vorgestellt.
tec ARCHITECTURE wurde in New York im Jahr 2000 durch den Regensburger Sebastian Knorr (geb. 1964) gegründet, kurz nachdem er den weltweit offenen Architekturwettbewerb Pier 40 in Manhattan gewann. Ein Jahr später zog das Büro nach Los Angeles und begann mit dem Eintritt von Heiko Ostmann (geb. 1964) und Moritz Knorr (geb. 1969) die Arbeit an mehreren internationalen Großprojekten. Das Büro besteht heute aus 15 Mitarbeitern in LA und der Niederlassung im schweizerischen Tägerwillen. tec ARCHITECTURE hat sich auf Großprojekte mit hohem Anspruch an Form und Funktion spezialisiert. Dazu gehören Technologie- und Wissenschaftsparks, aber auch Wohn- und Gewerbebauten – vom Masterplan bis hin zum Produktdesign. Der Name des Büros ist Programm: tec ARCHITECTURE verbindet hochkomplexe technologische Lösungen mit gestalterisch anspruchsvoller Architektur. Für die Inotera Headquarters in Taipei wurde das Büro vor Kurzem mit dem Ehrenpreis für Design des American Instituts of Architecture in Los Angeles ausgezeichnet. Damit ging die Auszeichnung erstmals in der 149jährigen Geschichte des Instituts an einen deutschen Architekten.
Bisher erregte das Büro mit seinen Arbeiten vor allem im Ausland Aufsehen, etwa mit dem Asia Pacific Headquarter von Infineon Technologies in Singapur. Aber auch in Deutschland hat das Büro verschiedene Projekte realisiert, z.B. Campeon in München oder das Infineon Development Center in Duisburg. Zu den aktuellen Projekten von tec ARCHITECTURE zählen verschiedene Villen auf Mallorca, in Deutschland und der Schweiz, Designhotels in Deutschland und auf Mallorca, gewerbliche Bauten in Bahrain, sowie zwei Solarkraftwerke in Los Angeles.
tec ARCHITECTURE hat sich in der Vergangenheit u.a. verstärkt mit globaler „Corporate Architecture“, mit Architektur für international agierende Unternehmen, auseinandergesetzt. Einen rein formalen Ansatz, bei dem das immer wiederkehrende formale Zitat im Vordergrund steht, lehnt das Büro ab. Das
Infineon Asia Pacific Headquarter etwa ist nicht der Import einer in Deutschland oder Kalifornien geborenen Designidee, sondern die Entwicklung eines für diesen Ort maßgeschneiderten Konzeptes. tec
ARCHITECTURE bezieht die lokalen kulturellen, ökologischen und sozialen Bedingungen in seine Entwürfe mit ein. Das Büro beschreibt seinen Ansatz so: „Inspiriert von den Strukturen und den Prozessen der Natur, verfolgt tec eine Architektur, die Mensch, Natur und Technologie verbindet. tec ARCHITECTURE vereint das Wissen des Informationszeitalters mit Kreativität und neuen Ideen, um eine Atmosphäre der Inspiration zu erzeugen.“
Im GLASHAUS 01 stellt das Büro seinen Ansatz nicht nur mit seinen Projekten, sondern auch durch die Gestaltung des intimen Ausstellungsraumes vor. Es gehört zum Konzept der DAZ_Glashaus-Reihe, dass die ausgewählten Architekturbüros auch das Ausstellungsdesign der auf zwei Ebenen von jeweils 50 Quadratmetern verteilten Ausstellungsfläche übernehmen. Das Glashaus selbst kann zum Thema der Präsentation werden. Dadurch bietet die Ausstellungsserie nicht nur Einblicke in die aktuellen Arbeiten junger erfolgreicher Architekten, sondern überrascht immer wieder durch die ständig wechselnde Inszenierung des Raumes.
Das DAZ_Glashaus wird mit dem Start der ersten Ausstellung ganzjährig im Wechsel von zwei Monaten bespielt. Das GLASHAUS 02 eröffnet am 26. Januar 2007. Junge Architekturbüros, deren Inhaber unter 45 Jahre alt sind, können sich mit ihren in den letzten drei Jahren realisierten Projekten fortlaufend beim DAZ um eine Teilnahme bewerben.
Ausstellung vom 13. November 2006 – 19. Januar 2007
Eröffnung: 10. November 2006, 19 Uhr
im DAZ_Glashaus
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10:00 –20:00 Uhr und nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.
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