Nachrichtenarchiv
Im Archiv befinden sich 323 Artikel in 12 Kategorien.
aus der Kategorie Studienangebote
vom Freitag, 26.05.2006
Internationaler Master-Studiengang Interior Architectural Design
In Deutschland einzigartige Master-Studiengang IMIAD startet im Oktober
Der internationale Master-Studiengang Interior Architectural Design bildet die Studierenden für Aufgaben mit verstärkten Kompetenzen im Entwurfs- und Entscheidungsprozess aus. Damit wird ein vertiefendes wissenschaftliches und gestalterisches Studium mit der Vermittlung von Theorie und Praxis in der Innenarchitektur geboten.
Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor- oder Diplomabschluss der Studiengänge Innenarchitektur, Architektur oder Produktdesign. Teile des Studiums finden an einer europäischen Partnerhochschule statt. Die Partner Edinburgh College of Art, Istanbul Technical University, Lahti Polytechnic und SUPSI Lugano verleihen den gemeinsamen Abschluss "Master of Arts".
Der Abschluss qualifiziert für Führungspositionen auf dem deutschen und internationalen Arbeitsmarkt und befähigt zur Führung eines Büros.
Derzeit werden für das zweijährige Programm noch keine Studiengebühren erhoben.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2006.
Studienbeginn ist Anfang Oktober 2006 (Wintersemester 2006/07)
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet auf der Website der Hochschule.
Links
HfT Stuttgart
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Studienprojekte
vom Freitag, 19.05.2006
Studierende der FH Düsseldorf entwickelten innovative Konzepte für Douglas
Faszinierende Entwürfe für eine Parfümerie der Zukunft
Gemeinsame Projekte und eine gute Zusammenarbeit verbinden sie schon lange: Die Peter Behrens School of Architecture (PBSA)/ Fachbereich Architektur der Fachhochschule Düsseldorf und Douglas, Europas Parfümerie-Marktführer. Das aktuelle Gemeinschaftsprojekt jedoch stellte eine ganz besondere Herausforderung für beide Seiten dar: Studierende der Fachbereiche Architektur und Design haben unter Leitung von Prof. Dierk van den Hövel, Dekan der PBSA, innerhalb eine Semesterarbeit ein Gestaltungskonzept für eine konkret geplante, aber noch nicht existierende Douglas-Parfümerie entworfen.
Zentrale Zielsetzung des Projektes "Lust auf Duft - Douglas, die Parfümerie der Zukunft" war es, eine einzigartige und sinnliche Atmosphäre zu schaffen. Raumzuschnitt und Ausstattung, Möblierung, Licht, Materialität und Farbigkeit der Entwürfe sollen den Kunden dazu einladen, in die Erlebniswelt "Douglas der Zukunft" einzutauchen. Dabei handelt es sich um keine "Auftragsarbeit". Die studentischen Teilnehmer konnten ihrer Kreativität weitestgehend freien Lauf lassen und völlig eigenständig Ideen entwickeln und darstellen.
Architektonische Herausforderungen im "Jahr der Innovation"
Jedes Jahr steht bei dem Parfümeriegiganten Douglas unter einem anderen Arbeitstitel. "2006 ist das Jahr der Innovation bei Douglas", so Vorstandsvorsitzender Dr. Henning Kreke, "und daher waren wir begeistert von dem Projekt, das Innovation pur bedeutet und uns die Möglichkeit gibt, im Dialog mit jungen Nachwuchsarchitekten und Designern aus ihren innovativen Ideen konkrete Ladenkonzepte zu entwickeln."
Für die Studierenden selbst ging es dabei um mehr als den begehrten Seminarschein, denn die siegreiche Arbeit hat gute Chancen, zumindest in Teilen bei der Gestaltung einer neuen Douglas-Parfümerie im September diesen Jahres in Hannover in die Umsetzung einbezogen zu werden. Für das siegreiche Studierendenteam also die Möglichkeit, eine erste Referenz eines hochklassigen Kunden noch vor dem eigentlichen Berufsstart verbuchen zu können. Dementsprechend engagiert war das gesamte Teilnehmerfeld, das die unterschiedlichsten Raumkonzepte, Materialien und Farben zum Einsatz brachte.
Nach einsemestriger Bearbeitungszeit reichten die Teilnehmer des Wettbewerbs im April 19 Entwürfe bei der Jury ein, die aus Prof. Dierk van den Hövel und Vertretern der Geschäftsleitung von Douglas bestand. Bei der Beurteilung der Entwürfe und Benennung der Sieger herrschte die sprichwörtliche Qual der Wahl. Prof. Dierk van den Hövel: "Alle Arbeiten bewegen sich auf hohem Niveau. Diese beispielhaften herausragenden Leistungen spiegeln nicht zuletzt den hohen Anspruch sowie die Qualität von Lehre und Forschung an der PBSA und somit an der Fachhochschule Düsseldorf wider".
Auch die Projektverantwortlichen von Douglas sind begeistert: "Die Kreativität und die Qualität der Entwürfe hat uns begeistert. Wir haben wirklich innovative, faszinierende und zukunftsweisende Konzepte gesehen, von denen wir sicherlich eine ganze Reihe Elemente in zukünftige Parfümerien integrieren und von deren Impulsen wir noch lange werden zehren können.", so Ralf Pohl, General Manager Vertrieb, Douglas.
Daher war auch die Benennung eines eindeutigen Siegers außerordentlich schwierig, so dass insgesamt neun siegreiche Arbeiten jeweils drei erste, zweite und dritte Plätze belegen.
Die Entwürfe der ersten Preisträger haben mit sehr speziellen und teilweise abstrakten Beiträgen verdeutlicht, wie vielschichtig die Außenwirkung einer Parfümerie für den Kunden sein kann: Etwa das ganzheitliche Konzept von Ariane Marx und Anne Kuhlmann, das eine Verschmelzung der Räume zulässt oder der klassische, aber konsequente Gegensatz im Modell von Claudia Metzer sowie das modulare System von Katrin Etzel und Julia Speidel.
In einer Feierstunde stellten die Preisträger am 17. Mai ihre Entwürfe in der Douglas-Konzernzentrale in Hagen persönlich vor und wurden mit Urkunden und Gutscheinen geehrt. In Hagen können die siegreichen Entwürfe dann auch noch zwei Wochen lang besichtigt werden.
Ralf Pohl: "Wir wollen die innovativen Gestaltungskonzepte all unseren Mitarbeitern zugänglich machen und ihnen die Möglichkeit geben, die Ideen der Teilnehmer kennen zu lernen. Darüber hinaus verzeichnet unser Haus eine große Zahl an Besuchern aus verschiedensten Branchen wie Industriepartner, Dienstleister aller Art, Ladenbau- und Architekturfirmen. Sie alle können die Entwürfe anschauen und miteinander diskutieren. Auch davon versprechen wir uns neue Impulse für die zukünftige Gestaltung unserer Parfümerien."
Wie nun konkret die Douglas-Parfümerie in Hannover aussehen wird, deren Grundriss die Ausgangslage für die Entwürfe der Studierenden war, wird sich bei der Geschäftseröffnung im September herausstellen. Weitere gemeinsame Projekte von Douglas und der Fachhochschule Düsseldorf sind bereits beschlossen. Welche innovativen Ansätze hier verfolgt werden, steht allerdings noch nicht fest.
Links
Fachhochschule Düsseldorf
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Studienprojekte
vom Dienstag, 16.05.2006
Studierende liefern Ideen für Erweiterungsbau
Wettbewerb hat gezeigt, was Architekten leisten können
m Rahmen eines Wettbewerbs entwickelten Studierende des Fachbereichs Architektur der FH Aachen Pläne für einen Anbau des Prüf- und Entwicklungsinstituts für Abwassertechnik der RWTH Aachen
„Wir haben mehr bekommen als wir erwartet haben. Neben dem Siegerentwurf sind noch tolle Ideen dabei, die wir sicher später noch aufgreifen werden“, lobte Dr.-Ing. Elmar Dorgeloh den gesamten Wettbewerb. Er ist Geschäftsführer der Prüf- und Entwicklungsgesellschaft für Abwassertechnik an der RWTH Aachen e.V. (PIA), die für ihren Standort nahe der belgischen Grenze in Bildchen einen Anbau plant. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände einer Kläranlage, wo das Institut heute Büros, eine Prüfhalle sowie Labor- und Lagerflächen betreibt, soll ein neuer Eingangsbereich mit weiteren Büros, Besprechungs- und Sozialräumen entstehen.
„Der Wettbewerb hat gezeigt, was Architekten leisten können: nämlich klären, welche Möglichkeiten es gibt, welche Bedürfnisse wesentlich sind und was man an einem Standort erreichen kann,“ sagte Prof. Dipl.-Ing. Horst Fischer, der an der Fachhochschule Aachen Baukonstruktion und Innenraumgestaltung lehrt. Er betreute die Studierenden während des Wintersemesters bei der Bearbeitung ihrer Wettbewerbsbeiträge. Zusammen mit Fachkollegen sowie Vertretern von PIA suchte er aus den sieben eingereichten Arbeiten die Siegerentwürfe aus. Über den ersten Preis konnte sich Lukas Fourné freuen. Sein Kubus, der mit einem Glasgang an die alten Gebäude angebunden ist und über eine flexible Innenraumgestaltung verfügt, überzeugte auch durch seine schlüssige Material- und Farbwahl. Auch die Öffnung des Gebäudes durch eine Fensterfront über Eck, die den Kontakt zum landschaftlich attraktiven Umfeld herstellt, lobte das Preisgericht. Lukas Fourné wird in zwei Monaten seine Diplomarbeit abgeben und sein Architekturstudium beenden. Der 27-jährige erhält 1.000 Euro für seinen Entwurf und kann seine Bewerbungsunterlagen nun um die erfolgreiche Teilnahme an dem Wettbewerb erweitern. Der zweite Preis im Wert von 500 Euro ging an Julia David für ihren „hochmodernen und erfrischenden“ Beitrag. An der Arbeit der Drittplatzierten, Claudia D`Aloisio, gefiel den Juroren vor allem die Idee, die Laborräume des Instituts auszugliedern - ein Vorschlag, den die Verantwortlichen gerne berücksichtigen möchten.
Die Preise wurden den Studierenden von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp, Direktor des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen, überreicht. Er ist gleichzeitig Vorstandsmitglied des PIA e.V.. Das AN-Institut der RWTH wurde 1999 gegründet und befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen kommunalen Kläranlage Aachen-Bildchen. Dort werden Verfahrenstechniken zur Abwasserbehandlung entwickelt und geprüft. Der siegreiche Wettbewerbsentwurf liefert nun die Basis für eine Erweiterung, die den zunehmenden Aufgaben des Instituts Rechnung trägt.
Links
Prüf- und Entwicklungsinstitut für Abwassertechnik an der RWTH Aachen e.V.
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Veranstaltungen
vom Sonntag, 14.05.2006
FH München: Raus aus der Hochschule, rein in die Stadt
Temporäres Raumlabor bietet Plattform für studentische Arbeiten
kg-fhm ist ein Ausstellungsprojekt der FH München, Fachbereich Architektur in Kooperation mit zukunftsgeraeusche. Ein leerstehender Ladenraum im Münchner Zentrum wird zu einem temporären Raumlabor, zu einem Forum für studentische Arbeiten und interdisziplinäre Projekte, für Lesungen, Workshops und Vorträge.
zkg-fhm wird ein Jahr lang existieren. Eröffnet wird das Projekt am 1. Juni 2006 mit der Ausstellung von studentischen Arbeiten zum Thema "Emotionale Besetzung und sinnliche Wahrnehmung von Räumen und ihren Atmosphären". Die Exponate sind die Ergebnisse eines Seminars an der FH München, das Raum und Architektur in Bezug setzt zu menschlichen Befindlichkeiten.
zukunftsgeraeusche ist ein Projekt, initiiert von Studierenden verschiedener Hochschulen und Fachrichtungen, zur Auseinandersetzung mit Raumbedingungen und Publikationsformen. Ziel der Projekte ist es, Inhalte nicht nur in der Hochschule vorzustellen, sondern sie im erweiterten, öffentlichen Raum zu behaupten, zu diskutieren und zu analysieren. Seit Mai 2005 realisiert zukunftsgeraeusche Ausstellungsprojekte, Veranstaltungen, kulturelle Netzwerkarbeit, Diskussionsforen, Beiträge zu interdisziplinären Veranstaltungsreihen und die Website www.zukunftsgeraeusche.de
Zeit: Vernissage: 1. Juni 2006, 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 1. - 21. Juni 2006; 22. Juni - 14. Juli 2006
Links
zukunftsgeraeusche
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Studienangebote
vom Sonntag, 14.05.2006
Architektur Media Management
FH Bochum informiert über Masterstudiengang
Die FH Bochum informiert am 22. Mai ab 14 Uhr im AMM Studio, Lennershofstraße 140, über den einjährigen Masterstudiengang Architektur Media Management. Er richtet sich an Architekten und Absolventen im Bereich Architektur, die sich auf Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Visualisierung und Web-Design spezialisieren wollen. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2006 ist der 19. Juni. Studienbeginn für 20 ausgewählte Studenten ist der 29. August 2006. Um 17 Uhr wird die Jahresausstellung eröffnet. Hier können die Studienarbeiten des aktuellen AMM-Jahrgangs begutachtet und die Studierenden befragt werden. Der in Deutschland einzigartige Aufbaustudiengang wird seit vier Jahren von der Fachhochschule Bochum angeboten. Er ist von der ZEVA als konsekutiver Studiengang akkreditiert und befähigt zum gehobenen öffentlichen Dienst.
Links
FH Bochum, Studiengang Architektur Media Management
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Veranstaltungen
vom Sonntag, 14.05.2006
Tag des offenen Architekturbüros
Architekten in Niedersachsen geben Einblick in ihre Arbeit
2006 erweitert die Architektenkammer Niedersachsen zum ersten Mal das Programm zum Tag der Architektur um eine weitere Attraktion: Der „Tag des offenen Architekturbüros“ am Sonntag, 2. Juli 2006.
Besucher haben an diesem Tag die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit eines Planungsbüros, den Berufsalltag von Architekten aus ihrer Region zu bekommen und geplante Projekte bzw. fertig gestellte Bauten kennen zu lernen. Die einzelnen Büros führen an diesem Tag außerdem Aktionen durch, über die die Broschüre zum Tag der Architektur informiert.
Das Programm mit allen teilnehmenden Büros wird in Kürze auf der Website der AK Niedersachsen zu finden sein.
Links
Tag des offenen Architekturbüros
Tag der Architektur in Niedersachsen
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Presseschau
vom Dienstag, 09.05.2006
Der Auszug der Baumeister
Junge Architekten suchen Job im Ausland
Weil es für junge Architekten in Deutschland kaum Arbeit gibt, suchen sich immer mehr einen Job im Ausland. Oder beginnen gleich eine ganz neue Karriere
3000 Euro darf ein Haus kosten. 340 davon braucht das Dorf. Wichtig ist auch das Wasser für die Ziegen. "Die Somali sind ein nomadisierendes Volk, sie brauchen starke Anreize, um seßhaft zu werden", sagt Katja Schäfer. Die Architektin arbeitet für [...]
Links
Artikel in der Welt am Sonntag vom 7. May 2006
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Presseschau
vom Dienstag, 09.05.2006
Gut bezahlt, wenig nachgefragt
Ein Traumberuf verliert an Attraktivität
In Hamburg (2,06 Architekten pro 1000 Einwohner), Baden-Württemberg und Berlin (je 2/1000) gibt es die höchste Architektendichte. Sehr angespannt ist die Lage in der Hauptstadt, wo auch die meisten angehenden Architekten studieren. In Bayern und Baden-Württemberg gilt die Auftragslage dagegen [...]
Links
Artikel in der Welt am Sonntag vom 7. May 2006
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Presseschau
vom Dienstag, 02.05.2006
Praktikanten als billige Arbeitskräfte
Jusos beleuchten neues Phänomen auf dem Arbeitsmarkt
Es sei keine neue soziale Frage, aber ein Problem, das nicht auf dem Rücken junger Menschen ausgetragen werden dürfe: Das Praktikum zum Berufseinstieg, das zunehmend von Firmen missbraucht werde, um vor allem Hochschulabsolventen als billige Arbeitskräfte einzusetzen. Dies setze zugleich einen Verdrängungswettbewerb in Gang, dem weniger Qualifizierte zum Opfer fielen.
Daher, so der Juso-Bundesvorsitzende Björn Böhning, drohe eine „Generation Praktikum“, weil private wie öffentliche Arbeitgeber die Arbeitsmarktlage ausnutzten und [...]
Links
Artikel aus Echo Online vom 28.4.2006
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Presseschau
vom Dienstag, 02.05.2006
Arbeiten ohne existenzsichernde Vergütung
Hochschulabsolventen hangeln sich von Praktikum zu Praktikum
Über den Wert menschlicher Arbeit, die auch als Ware gehandelt wird, streiten sich die Experten seit Jahrhunderten. In der westlichen Welt gelten Arbeitsstunden von Akademikern bisher als besonders teuer. Wohl deshalb bekommen Hochschulabsolventen die Krise auf dem Arbeitsmarkt auch heftig zu spüren. Zwar haben sie nach wie vor deutlich bessere Job-Chancen als niedriger Qualifizierte, aber ihr Einstieg ins Berufsleben gestaltet sich schwierig. Viele Studienabgänger hangeln sich von Praktikum zu Praktikum. Glücklich schätzt sich schon, wer einen befristeten Übergangsjob, einen Honorar- oder Werkvertrag ergattert.
POTSDAM Karla und Sebastian W., zwei Geschwister aus Potsdam, haben 1999 und 2001 ihren Uni-Abschluss gemacht. Sebastian ist Architekt, leistete insgesamt 37 Monate Praktikum in vier Architekturbüros und erhielt dafür [...]
Links
Artikel in der Märkischen Allgemeinen vom 29.04.2006
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Studienprojekte
vom Dienstag, 02.05.2006
Wege in die virtuelle Realität: Wissenschaft sprengt Grenzen der Wahrnehmung
"9th European Conference on Computer Vision" (ECCV) in Graz
Ein Tourist steht vor einem Gebäude, sein tragbarer PC erkennt das Bauwerk und informiert ihn darüber. Ein Mediziner navigiert am Monitor durch die Leber seines Krebspatienten und erhält mitunter lebenswichtige Hinweise für die Operationsplanung. Methoden der Computer Vision, einem Teilgebiet der Informatik, eröffnen neue Wege in eine virtuelle Realität: Sie liefern dem Nutzer Informationen, die über vom Menschen direkt wahrnehmbare Eindrücke der Umwelt hinausgehen. Die führenden Köpfe dieser aufstrebenden Disziplin mit breitem Anwendungsspektrum treffen sich von 7. bis 13. Mai 2006 im Rahmen der "9th European Conference on Computer Vision" (ECCV) in Graz.
Dinge sehen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben: Methoden der Computer Vision liefern Bilder, die direkt wahrnehmbare Eindrücke der Umwelt ergänzen. Von der medizinischen Bildanalyse über biometrische Verfahren bis hin zu autonomen Fahrzeugen oder Robotern reichen dabei die Möglichkeiten in der Anwendung. Das "Who-is-Who" der internationalen Computer Vision Szene bringen die Institute für Elektrische Messtechnik und Meßsignalverarbeitung sowie für Maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz demnächst in die steirische Landeshauptstadt. "Die European Conference on Computer Vision ist europaweit die Top-Konferenz im Fach-gebiet der Computer Vision", freuen sich die Initiatoren Axel Pinz und Horst Bischof. "Weltweit gibt es nur zwei weitere Konferenzen mit vergleichbarer Reputation und Qualität. Aufgrund des hohen Ansehens der Konferenz werden die international besten Experten auf dem Gebiet anwesend sein."
Die TU Graz organisiert das Expertentreffen gemeinsam mit Informatik-Professor Ales Leonardis von der Universität Ljublijana, mit der die Grazer Forscher eng kooperieren. Die Veranstalter erwarten rund 600 Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie, die neben Europa vorwiegend aus Nordamerika und Asien kommen. Aus über 800 eingereichten Beiträgen wurden die 40 besten Vorträge und 150 qualitätvollsten Posterpräsentationen ausgewählt. Begleitet wird die Konferenz von einer Ausstellung, die die Schlüsselrolle der Computer Vision für eine Vielzahl von Anwendungen demonstriert. Weiters finden an der TU Graz Workshops zu Themen wie medizinische Bildverarbeitung, Bildverarbeitung im Sport oder Cognitive Vision statt.
Zeit: 7. bis 13. Mai 2006
Ort: Grazer Congress
Veranstaltungsprogramm und nähere Informationen sind online verfügbar.
Links
"9th European Conference on Computer Vision" (ECCV)
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
aus der Kategorie Studienangebote
vom Dienstag, 02.05.2006
Umstellung vom "Dipl.-Ing." auf Bachelor und Master soll neue Maßstäbe setzen
acatech Studie "Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften" veröffentlicht
acatech, der Konvent für Technikwissenschaften der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften, stellt heute, am 2. Mai 2006, auf dem acatech FORUM "Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften" den Projektbericht gleichen Namens in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vor. Ziel der Studie war es, den Status Quo des Bologna-Prozesses festzustellen, der die Umwandlung des universitären "Diplom-Ingenieurs" in international kompatible Bachelor- und Masterstudiengänge vorsieht. "Der Titel Diplom-Ingenieur ist ein weltweit anerkanntes Qualitätszeichen", so Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Günter Pritschow, "es ist extrem wichtig, dass der gute Ruf der deutschen Ingenieurausbildung nach der Umsetzung der Bologna-Richtlinien nicht verloren geht." Der Bericht widmet sich darüber hinaus unter anderem den hochschul-politischen Themen wie Länge des Bachelorstudiums, Quotenregelung und Studiengebühren, wobei er deren zweckgebundene Verwendung und sozialverträgliche Gestaltung fordert.
Die Technischen Hochschulen und Universitäten in Deutschland sind auf einem guten Weg bei der Umsetzung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von acatech, in der erstmals Hochschulen und Industrieverbände gemeinsam zu den neuen Studienabschlüs-sen befragt wurden.
Ausgangspunkt des Projekts, erläutert Projektleiter Günter Pritschow, war die Frage, wie die Technischen Hochschulen und Universitäten mit der Umstrukturierung des ehemaligen Diplomstudiums vorankommen. Bei den Befragungen zu den Studiengängen Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Elektrotech-nik/Informationstechnik und Bauingenieur-/Vermessungswesen hat sich gezeigt, dass das Bachelorstudi-um mit einem starken Theorie-Teil aufwarten kann und der Praxis-Anteil gegenüber dem bisherigen Diplomstudium gestrafft wurde. Mit dieser Gewichtung unterscheidet sich der deutsche universitäre Bachelor gegenwärtig von einem Bachelorabschluss beispielsweise an den Fachhochschulen.
Die Motivation von acatech war es, einen konkreten beispielgebenden Studiengang ausfindig zu machen, der als Orientierungshilfe für andere dienen kann. "Im Laufe unserer umfassenden Recherchen haben wir stattdessen jedoch eine Reihe empfehlenswerter Studienbestandteile gefunden", resümiert Pritschow das Projektergebnis. Zu den Empfehlungen, bei denen auch die Vorstellungen der relevanten Industriever-bände HDB, VDMA und ZVEI berücksichtigt wurden, zählt die Beibehaltung der unterschiedlichen Ausbil-dungsprofile von Fachhochschulen und Technischen Universitäten. Es entspreche den Anforderungen der Wirtschaft, praxis- und theoriebezogene Studiengänge anzubieten.
acatech plädiert zudem dafür, die Zusammenarbeit von Hochschulen und Industrie bei der Ingenieurausbildung weiter zu intensivieren und den bisherigen Titel "Diplom" zusätzlich zu den neuen Abschlüssen im Zeugnis kenntlich zu machen. Dies müsse einhergehen mit einer unverminderten Qualität des Studiums.
Das acatech Forum stellt die Ergebnisse der Studie am 2. Mai mit Einzelbeiträgen vor und diskutiert sie im Anschluss in einer Expertenrunde, an der Kurt Kutzler (Präsident der Technischen Universität Berlin), Peter Frankenberg (Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg), der Präsident der TU 9 (Consortium of German Institutes of Technology e.V.), Horst Hippler sowie Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft teilnehmen. Der Stifterverband hat das Projekt über die gesamte Dauer gefördert.
Links
acatech
Optionen
Druckversion zeigen
Nachricht einem Freund empfehlen
|