Nachrichtenarchiv

Im Archiv befinden sich 323 Artikel in 12 Kategorien.


aus der Kategorie Berufseinstieg & Arbeitsmarkt  
vom Dienstag, 28.03.2006

1. Europäischer Praktikantenstreik

Aufruf von fairwork e.V., DGB-Jugend und Génération Précaire


1. April - Das Datum ist Programm: „Arbeiten ohne Geld – Das kann nicht euer Ernst sein?“

fairwork e.V., die DGB-Jugend und die französische Génération Précaire rufen zum ersten europäischen Praktikantenstreik auf. In möglichste vielen Städten - bisher stehen Berlin, Paris, Wien, und Brüssel fest - gehen zur gleichen Zeit prekär Beschäftigte auf die Straße, die gegen den Missstand "Praktikum statt Job" aufmerksam machen wollen.

Gemeinsames „Logo“ der Aktion sind „weiße Masken“, welche den Status von Praktikanten / prekär Beschäftigten symbolisieren: Mitarbeiter, die keinen Namen, kein Gesicht haben und ständig wechseln. Die Masken dienen auch dazu, anonym zu bleiben, was einigen Betroffenen sehr wichtig ist. Der erste europäische Praktikantenstreik am 1. April ist außerdem eingebettet in politische Aktionen. So wird es zum Beispiel eine Petition an das Europäische Parlament geben.

Städte: Berlin, Pariser Platz - außerdem Paris, Brüssel, Wien.
Datum: 1. April, 12:00 Uhr

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 Infos zum 1. Europäischen Praktikantenstreik

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aus der Kategorie Studienprojekte  
vom Donnerstag, 16.03.2006

Grundsätze für praxisorientierte Hochschul-Projekte

AK NRW beobachtet Studentenwettbewerbe und Übernahme von Planungsaufträgen durch Hochschulen mit Sorge.


Die Architektenkammer NRW beobachtet mit Sorge die zunehmende Zahl so genannter Studentenwettbewerbe und die Übernahme von Planungsaufträgen durch Hochschulen. Der Vorstand der Kammer appelliert an alle verantwortlichen Professoren und Dozenten, den Studentinnen und Studenten keine Aufgabenstellungen zu konkreten Planungsvorhaben zu übertragen, die in das Leistungsspektrum von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten oder Stadtplaner fallen.

„Die Ausbildung an den Hochschulen des Landes muss in hohem Maße praxisorientiert sein“, betont der Vorstand der Architektenkammer. Aus diesem Grund sei es grundsätzlich zu begrüßen, dass Hochschullehrer realitätsnahe Aufgabenstellungen auswählen und auch selbst den Praxisbezug ihrer Lehre durch eigene praktische Tätigkeit wahren. Der angestrebte Praxisbezug dürfe allerdings nicht dazu führen, dass Studentenarbeiten zur Grundlage von konkreten Planungsaufgaben gemacht werden.

Diese Maxime gelte sowohl für „Studentenwettbewerbe“, die von Kommunen und anderen Auftraggebern ausgelobt werden, als auch für die Übernahme von Forschungs- oder Studienarbeiten in das Büro eines Hochschullehrers. In einem Grundsatzpapier, das der AKNW-Vorstand im Januar beschloss, betont die Architektenkammer, dass studentische Ideenwettbewerbe ausdrücklich zu begrüßen seien. „Dagegen widersprechen studentische Realisierungswettbewerbe, die als Ersatz für geregelte Wettbewerbs- oder sonstige Planungs- und Vergabeverfahren dienen, berufsrechtlichen Vorschriften.“ Zudem wird darauf hingewiesen, dass auch Arbeiten von Studierenden selbstverständlich dem Urheberschutz unterliegen.

Die AKNW ruft alle Hochschullehrer dazu auf, Auslober und Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, dass studentische Entwürfe nicht mit professionellen Arbeiten verglichen werden können. Die Berücksichtigung dieser Grundsätze sei nicht nur eine berufsrechtliche Pflicht, sondern auch ein Gebot der Fairness gegenüber den Kolleginnen und Kollegen und den Nachwuchs-Architekten.

Die Architektenkammer NRW hat die „Grundsätze für die Bearbeitung von praxisorientierten Projekten an Hochschulen in NRW“ allen Hochschuldozenten zur Verfügung gestellt. Das Papier kann auf dieser Internetseite in Kürze abgerufen werden unter der Rubrik „Mitglieder/Publikationen“.

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 Grundsätze für die Bearbeitung von praxisorientierten Projekten an Hochschulen in NRW (PDF, 50kB)
 AK NRW

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aus der Kategorie Studienangebote  
vom Donnerstag, 16.03.2006

Infoveranstaltung über Weiterbildungsstudiengang Immobilienmanagement

24. März 2006 an der HAWK in Holzminden


Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsstudiengang Immobilienmanagement mit dem Abschluss MBA in Real Estate in Holzminden lädt die HAWK-Fakultät Bauwesen für Freitag, 24. März 2006 ein. Vorgestellt wird der Studiengang ab 14 Uhr am Haarmannplatz 3, Raum 206, in Holzminden. Prof. Dr. Rainer Vahland, der Leiter des Institutes für Weiterbildung, begrüßt die Gäste. Die Veranstaltung bietet Interessentinnen und Interessenten Gelegenheit für individuelle Fragestellungen und Beratungsgespräche. Hierfür steht Mitarbeiterteam des Institutes für Weiterbildung zur Verfügung.
Anmeldungen zur Infoveranstaltung und Informationsmaterial:

HAWK Institut für Weiterbildung
Haarmannplatz 3
37603 Holzminden
Tel.: 05531/126-152
Fax: 05531/126-157

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 HAWK Institut für Weiterbildung

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aus der Kategorie Presseschau  
vom Montag, 13.03.2006

Bauen mit Philosophie

Im schweizerischen Tessin wird interdisziplinär und mehrsprachig unterrichtet


Die Nähe zu „bella Italia“ galt lange als Haupttrumpf der Südtessiner Gemeinde Mendrisio. Doch inzwischen hat der Name des rund 6500 Einwohner zählenden Ortes auch in akademischen Kreisen einen guten Ruf: Die Architekturfakultät der vor zehn Jahren gegründeten Università della Svizzera italiana (USI), der einzigen italienischsprachigen Uni in der Schweiz, lockt Studierende [...]

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 Artikel im Rheinischen Merkur Nr. 9 vom 02.03.2006

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aus der Kategorie Forschung  
vom Montag, 13.03.2006

Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren ausgezeichnet

Initiative "Land der Ideen"


Das Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart ist einer der ausgezeichneten Orte im "Land der Ideen". Als einziges Institut der Uni Stuttgart ist es bei der von der Bundesregierung und der Wirtschaft getragenen Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgewählt worden. Die Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler soll dazu beitragen, die Zukunftsfähigkeit, Leistungs- und Innovationskraft Deutschlands zu verdeutlichen.

"Das weltberühmte Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart entstand", wie es in der Begründung für die Auswahl des Instituts heißt, " im Jahr 2001 aus der Verschmelzung der Lehrstühle des Architekten Frei Otto und des Ingenieurs Jörg Schlaich unter Prof. Dr. Werner Sobek. Mit der Vereinigung der beiden Lehrstühle wurden Disziplinen, die sich seit Jahrhunderten voneinander entfernt haben, in einem Institut zusammengefasst." Das ILEK vereinige in Forschung und Lehre die bisher unter anderem in der Architektur zu findenden Schwerpunkte des Entwerfens und Gestaltens mit denen der Analyse, der Konstruktion sowie der Materialwissenschaft. "Der Bogen der Arbeitsthemen spannt von Leichtbaukonstruktionen über textile Bauten, selbstanpassende und bewehrte Gläser, hochintegrierte Bauteile aus Beton hin zu adaptiven Systemen bei tragenden Konstruktionen oder Gebäudehüllen."

Aus Anlass der Auszeichnung bietet das ILEK am Donnerstag, den 23. März 2006 im Zeltbau von Frei Otto auf dem Campus der Universität Stuttgart in Vaihingen Führungen an. Die Führungen, die allen Interessenten gegen eine Gebühr von drei Euro offen stehen, ermöglichen Einblick in Geschichte und Konstruktion des Gebäudes, in laufende Forschungsprojekte ebenso wie in legendäre Arbeiten der vergangenen Jahrzehnte. Die Gäste können erleben, wie mit der Seifenhautmaschine Minimalflächen ermittelt werden, wie durch adaptives Tragverhalten des "Stuttgarter Trägers" die Baumasse von Brückenbauten erheblich reduziert werden kann oder wie bei den "Drehenden Schirmen" enorme Spannweiten ganz ohne tragende Konstruktion über-brückt werden können. Am Abend um 18.00 Uhr wird die Auszeichnung des ILEK mit der Überreichung eines Pokals durch Holger Appel (Vorsitzender der Geschäftsleitung Deutsche Bank, Region Baden-Württemberg) gewürdigt. Anschließend wird Institutschef Prof. Werner Sobek in einem Vortrag einen Ausblick über die Zukunft des Bauens geben und einige seiner herausragenden Projekte vorstellen. Medienvertreter/innen sind dazu herzlich eingeladen.

Zeit: 23. März 2006 Führungen (Gebühr drei Euro) jeweils halbstündlich von 11.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr; 18.00 Uhr Übergabe des Preises
Ort: Stuttgart-Vaihingen, Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren, Pfaffenwaldring 14.

Anmeldung erforderlich wegen begrenzter Räumlichkeiten. Rückfragen und Anmeldung beim ILEK.

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 Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren
 Initiative "Deutschland – Land der Ideen"

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aus der Kategorie Presseschau  
vom Sonntag, 12.03.2006

Tolle Planungen, trostloser Alltag?

Arbeiten in Architekturbüros


Die öffentliche Wahrnehmung des Berufsbildes der Architekten und Stadtplaner ist gespalten. Zum einen wird sie geprägt vom persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig handelnden Angehörigen der Freien Berufe, der geistig-ideelle Leistungen im Interesse seines Auftraggebers und der Allgemeinheit erbringt. Zum anderen vom gut ausgebildeten Planer, der - um in angesehenen Architekturbüros ohne oder mit nur geringem Einkommen Gebäude entwerfen zu können - nachts Taxi fahren oder Zeitungen austragen muss. Dieser Beitrag untersucht die Rahmenbedingungen der Arbeitsplätze von Architekten und Stadtplanern in Deutschland.

Von den rund 100.000 zum 1.1.2006 in die Kammerlisteneingetragenen und beruflich aktiven Architekten, Stadtplaner, Innen- und Landschaftsarchitekten sind rund 45.000 angestellt und rund 4.000 beamtet tätig. Hinzu kommen die Planer, die zwar von Ausbildung und Tätigkeit her als Architekt oder Stadtplaner bezeichnet werden könnten, aber aufgrund [...]

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 Artikel im Deutschen Architektenblatt 03-2006

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aus der Kategorie Presseschau  
vom Sonntag, 12.03.2006

Deutsche Architekten kämpfen um Großprojekte in China

Ganze Städte werden aus dem Boden gestampft.


Während hierzulande die Baukonjunktur lahmt, entwerfen deutsche Architekten für Fernost Wolkenkratzer und stampfen ganze Städte aus dem Boden. Die Chinesen schätzen an den Ideen vor allem den Mix aus Wohnen, Arbeiten und Erholen

Der Hamburger Architekt Meinhard von Gerkan ist nicht unerfahren mit Großprojekten. Aber der Auftrag, den er in China bekam, übertraf alles, was er [...]

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 Artikel in der Welt am Sonntag vom 12. März 2006

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aus der Kategorie Berufseinstieg & Arbeitsmarkt  
vom Donnerstag, 09.03.2006

fairwork organisiert "europäischen" Praktikantenstreik

Demonstration am 1. April in mehreren europäischen Städten


1. April - Das Datum ist Programm: „Arbeiten ohne Geld – Das kann doch nicht Euer Ernst sein?

fairwork, die DGB-Jugend und die französische Génération Précaire rufen zum ersten europäischen Praktikantenstreik auf. In möglichste vielen Städten - bisher stehen Berlin, Paris und Brüssel fest - gehen zur gleichen Zeit prekär Beschäftigte auf die Straße, die gegen den Missstand "Praktikum statt Jobs" aufmerksam machen wollen.

Gemeinsames „Logo“ der Aktion sind „weiße Masken“, welche den Status von Praktikanten / prekär Beschäftigten symbolisieren: Mitarbeiter, die keinen Namen, kein Gesicht haben und ständig wechseln. Die Masken dienen auch dazu, anonym zu bleiben, was einigen Betroffenen sehr wichtig ist. Der erste europäische Praktikantenstreik am 1. April ist außerdem eingebettet in politische Aktionen. So wird es zum Beispiel eine Petition an das Europäische Parlament geben.
Eine weitere Podiumsdiskussion - diesmal mit Teilnehmern von CDU, FDP und Linkspartei ist geplant.

Weitere Details zum genauen Ort und Zeitpunkt in Berlin folgen in Kürze auf der Website studentsatwork.org

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 studentsatwork.org

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aus der Kategorie Presseschau  
vom Donnerstag, 09.03.2006

Ausbildung zum Facility-Manager bietet gute Karrierechancen

Attraktiver Beruf für Anfänger und Quereinsteiger


Die Ausbildung zum Facility-Manager bietet gute Karrierechancen: Das breit gefächerte Studium ist an mindestens 20 Hochschulen möglich und auch als Weiterbildung für Ingenieure oder Architekten geeignet.

Mindestens 20 Hochschulen, Fachhochschulen und Institute in Deutschland bieten Facility-Management als Studiengang oder Wahlfach innerhalb einer anderen Ausbildung an. Zwar nennt der Deutsche Verband für Facility Management (Gefma) selbst nur sechs Ausbildungsorte, dies liege jedoch daran, dass nur diese die [...]

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 Artikel auf ftd.de vom 22.02.2006

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