Oberflächenstrukturen: Schraffur und andere |
Die Schraffur einer Zeichnung | |
Themenübersicht
02: Oberflächenstrukturen
Die Schraffur einer Zeichnung
ungerichtete Oberflächenstruktur
Darstellung ohne Umrisslinie
Konsequenz der Strichrichtung
Vergleich gerichtete/ ungerichtete Oberfläche
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Wie bei einer Plastik durch die Bearbeitung der Tonmasse Wölbungen und Rundungen entstehen, so können ebenso in einer modulierten Zeichnung plastische Formen herausgearbeitet werden. Bei dieser Art des "Modellierens" erkannt man die Qualität der richtigen Wiedergabe von Licht und Schattenbildung. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten der Darstellung:
- Man kann durch variablen Druck des Bleistiftes unterschiedliche Liniendichte und dadurch unterschiedliche Spannungen und Wichtungen in einem Körper andeuten.
Gleichwohl lassen sich mit der Linie die verschiedenen Helligkeitswerte einer Oberfläche wiedergeben. Es wird unterschieden zwischen einer ungerichteten und einer gerichteten Oberflächenbearbeitung: Auf die erste Art lassen sich schnell oberflächliche Effekte erzielen, doch die viel größeren Ausdrucksmöglichkeiten erreicht man durch die gerichtete Flächenbearbeitung - der sogenannten Schraffur. Mit "Schraffur" bezeichnet man eine Zeichentechnik, in der eine Vielzahl kurzer, paralleler Linien dazu verwendet wird, Wölbungen, negative Formen im Licht- und Schattenkanon einer Bildkomposition tonwertig darzustellen.
Gerd Reinhardt
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